Vom Stamm zum Bundesverband
Das Verbandsportrait der DPSG

"Try to leave this world a little better than you found it."

 

(Lord Robert Baden-Powell)

 

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) versteht sich als Kinder- und Jugendverband mit pädagogischen Zielen. Seit 1971 ist der ursprüngliche Jungen- und Männerverband offen für Mädchen und Frauen. Die DPSG unterscheidet vier Altersstufen:

  • 7 bis 10jährige (Wölflinge)
  • 10 bis 13jährige (Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder)
  • 13 bis 16jährige (Pfadfinderinnen und Pfadfinder)
  • 16 bis 20jährige (Roverinnen und Rover)
In jeder Altersgruppe begleiten Teams von erwachsenen Frauen und Männern, die ehrenamtlich aktiv sind, die jungen Leute als Leiterinnen und Leiter.

 
 

Die Gruppen vor Ort, bestehend aus den vier Altersstufen, heißen Stämme, jeweils fünf bis fünfzehn Stämme bilden einen Bezirk, die Bezirke eines Bistums den Diözesanverband. Der Bundesverband umfaßt alle Gliederungen der DPSG. Er hat seinen Sitz im Bundesamt Sankt Georg in Neuss. Das Bundeszentrum liegt in Westernohe / Westerwald.

Heute ist die DPSG mit über einhunderttausend Mitgliedern der größte katholische Kinder- und Jugendverband in der Bundesrepublik. Pädagogisches Ziel ist die Erziehung von jungen Menschen zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder entdecken ihre Umwelt durch bewußtes handeln. Ihr Verständnis der Welt beruht auf den Grundsätzen christlichen Glaubens.

Ganz bewußt begleitet der Verband junge Menschen beiderlei Geschlechts auf ihrem Weg zu einer selbstbewußten Persönlichkeit. Nur so läßt ich die eigenständige Entwicklung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männer fördern.


 

Das politische und soziale Engagement der Pfadfinder zeigt sich in vielen Bereichen:

  • bei der Integration von Behinderten im täglichen Leben oder im Zeltlager.
  • auf internationalen Begegnungen. Der Blick über den Zaun, die Sprache und Kultur »der anderen« zu erfahren und zu verstehen, ist für Pfadfinder selbstverständlich. Die DPSG und die Scouts de France sind Gründungsmitglieder des Deutsch-Französischen Jugendwerkes und pflegen eine intensive Partnerschaft. Gute Kontakte unterhält die DPSG auch zu den jungen Pfadfinderverbänden in Osteuropa.
  • beim Interkulturellen Lernen. Bereits im Alltag setzen sich die Pfadfinder für Völkerverständigung, Weltoffenheit und Toleranz ein. In den Gruppen demonstrieren deutsche und ausländische Kinder und Jugendliche, wie einfach gegenseitiges Verständnis und friedliches Zusammenleben möglich ist.
  • in der Entwicklungspolitik. Davon zeugen lokale und regionale Projekte in enger Partnerschaft mit Pfadfinderverbänden aus Bolivien, Rwanda, Togo, Benin und Burkina Faso.
  • im Einsatz für den Frieden. So hat die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung 1981 den Friedenspreis der UNESCO erhalten.
  • nicht zuletzt im Umweltschutz. Pfadfinder lernen, im Leben draußen die Natur zu bewahren und Verantwortung für die Schöpfung zu entwickeln.
 
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