| Die
Umwelt braucht uns nicht, aber wir die Umwelt |
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| Einsatz für die Umwelt in der DPSG | |||
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"Der Mensch, der blind für die Schönheiten der Natur ist, hat nur das halbe Vergnügen am Leben gehabt. " |
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(Lord Robert Baden-Powell) |
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Die Schreckensmeldungen in den Medien reißen
nicht ab: Der tropische Regenwald wird systematisch vernichtet, Orkane
und Flutkatastrophen verwüsten die Erde, das Ozonloch wächst - doch
das Bewußtsein für die Bedrohung der Erde ist vielfach noch unterentwickelt.
Nicht so bei der 16jährigen Svenia. Ihr reicht es schon lange nicht
mehr, in Möbelgeschäften Importeure von Mahagoni und anderen Tropenhölzern
zu brandmarken. Auch der 14jährige Klaus aus Regensburg gibt sich nicht
mehr mit Spenden für Robin Wood oder den WWF zufrieden. Die beiden sind
nur zwei von über 100000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern der DPSG, die
noch viel mehr zum Schutz der Umwelt tun wollen.
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So staunten die Einwohner von Sankt Konrad, einem
kleinen Ort in Bayern, eines Morgens nicht schlecht. Abgeholzte und zu
kleinen Stümpfen zersägte Bäume liegen überall auf dem Marktplatz herum.
Daneben eine Pfadfindergruppe der DPSG, die mit Transparenten und Informationsmaterialien
gegen den alltäglichen Raubbau an der Natur protestiert. Unter dem Motto
»Nach mir die Sintflut« klären sie die verblüfften Passanten über den
Zusammenhang zwischen der Abholzung des Regenwaldes und den katastrophalen
Folgen für das Weltklima auf. »Wir haben die Welt nur geliehen, es kommt
darauf an, sie auch noch für unsere Kinder zu erhalten«, begründet der
17jährige Jens sein Engagement.
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So lange weisen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, wo immer sie können, mit beispielhaften Aktionen auf die Zerstörung der Umwelt hin. So auch der »Trupp Hornissen« vom Pfadfinderstamm Nordhausen in der Rhön. Mit dem Kauf von 80 Hektar Regenwald in Costa Rica wollten sie zumindest einen kleinen Teil des gefährdeten Biotops retten. Aber niemand in Costa Rica konnte garantieren, daß ihr Eigentum vor der Brandrodung oder Abholzung sicher war. Daher entschlossen sich die DPSG-Naturschützer für einen anderen Weg. Mit dem gesammelten Geld, rund 30000 Mark, unterstützen sie nun Umweltgruppen vor Ort, die Aktionen gegen den illegalen Holzeinschlag organisieren und Aufforstungsprogramme mit der Bevölkerung durchführen.
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