| Handeln für eine Welt | |||
| Entwicklungspolitik in der DPSG | |||
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"Wir wollen, dass die nächste Generation weiter sieht und einander als Brüder, Schwestern, Söhne und Töchter des einen Vaters in der ganzen Welt ansieht, welcher Konfession oder Farbe, welchem Land oder welcher Kaste auch immer sie angehören mögen." |
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(Lord Robert Baden-Powell) |
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Aus Afrika erreichen uns fast täglich Berichte über Hunderttausende von Menschen - auf der Flucht vor Hunger und politischen Unruhen, aus Lateinamerika Bilder von Kindern, die auf der Straße schlafen und sich vom Müll der Reichen ernähren - Hunger und Elend sind Themen, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu immer neuen Aktivitäten treiben. Als Teil einer weltweiten Bewegung setzt sich die DPSG seit jeher für Frieden, wechselseitiges Verständnis und solidarisches Handeln in den Beziehungen zwischen Menschen und Völkern ein. Die Zusammenarbeit mit Partnerverbänden vor Ort steht dabei im Mittelpunkt pfadfinderischer Aktivitäten. Unter der Devise »Entwicklung durch Partnerschaft« unterstützt die DPSG Gemeinschaftswesen in Bolivien sowie in Benin, Burkina Faso, Rwanda und Togo. »Dabei zeigt sich, daß die Menschen in diesen Ländern auch ohne teure Maschinen ihre Projekte durchführen können, um die Entwicklung in ihrem Land voranzutreiben«, erklärt die 23jährige Barbara vom DPSG-Facharbeitskreis Entwicklungsfragen nach einer Reise durch Benin und Togo. »Was jedoch häufig fehlt, ist das entsprechende Know-how, um die Vorhaben auch in die Praxis umzusetzen.« Die Verbesserung der handwerklichen und schulischen Ausbildung steht deshalb für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Vordergrund praktischer Zusammenarbeit - eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit die Menschen vor Ort ihre Probleme eigenständig lösen können. So unterstützt die DPSG ein Programm des rwandischen Pfadfinderverbandes zur Ausbildung von Straßenkindern, in Togo fördert sie kleine Gemeinwesenzentren, ein Behindertenzentrum und eine Ausbildungskampagne der dortigen Pfadfinder. Sie unterstützt außerdem ein Pfadfinderzentrum in Lomé, das die verschiedenen Aktivitäten koordiniert und weiterführt.
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Solidarisches Handeln in der n»Einen Welt« fängt bei den Pfadfindern jedoch bereits zu Hause und im kleinen an. So hat sich eine Pfadfindergruppe aus Trier dazu verpflichtet, bis zu drei Prozent ihres monatlichen Einkommens für ein Straßenkinder-Projekt in Bolivien zur Verfügung zu stellen. »Mit den Geldern unterstützen wir den Aufbau eines Pfadfinderzentrums in Cochabamba, in dem Kinder und Jugendliche etwas zu essen bekommen, schlafen können und eine Berufsausbildung erhalten«, beleuchtet der 20jährige Wolfgang die Initiative näher.
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