|
|
Die Altersstufen der DPSG oder
... was Kinder zuhause nicht lernen!
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg gliedert
sich in vier Altersstufen:
Bei den Pfadfindern lernt man die Welt und andere Menschen kennen.
So begründet der 14jährige Klaus, warum er an den Wochenenden
seine Pfadfinderfreunde trifft, statt vor dem Fernseher zu sitzen. Für
die siebzehnjährige Anita ist das Gefühl wichtig, gemeinsam
mit anderen etwas bewegen zu können und eine andere Art von Gemeinschaft
zu haben als in der Schule.
Die beiden sind nur zwei von weit über 100000 Kindern und Jugendlichen
der DPSG. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie wollen die Welt ein
bißchen verändern und Spaß haben.
Dabei finden sie sich auf den Spuren Lord Baden-Powells, des Gründers
der Weltpfadfinderbewegung. Er forderte schon zu Beginn unseres
Jahrhunderts die jungen Pfadfinder auf: Versucht, diese Welt ein wenig
besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt. Ein Credo, das sich
alle Pfadfinder zum Grundsatz gemacht haben – von den achtjährigen
Wölflingen bis zu den 20 Jahre alten Rovern.
Doch wer die Welt verändern will, muß sie zunächst einmal
kennen- und mit ihr umgehen lernen. Das wußte auch Baden-Powell.
Ihm war frühzeitig klar, daß die jungen Scouts, je nach Alter,
unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten haben. Und daß
deshalb unterschiedliche pädagogische Schwerpunkte in den jeweiligen
Altersstufen gesetzt werden müssen.
Zurück
|